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5,0 von 5 Sternen

am 23. März 2016
Format: Kindle Edition|
Verifizierter Kauf
Wenn es den Zufall gibt, dann ladete dieses Buch durch glücklichen Zufall auf meinem Kindle. Zum einen hat es mir sprachlich sehr gut gefallen. Die Rückblenden zum Luxusleben bilden einen tollen Kontrast zu dem Leben hinter Gittern, wo Uwe Woitzig die wahre Freiheit findet. Eine sehr bereichernde Lektüre.

 

05.08.2014:
Rezension im Literaturmagazin "Eselsohren":
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5.0 von 5 Sternen
Hofgang im Handstand:Mein Weg in die Freiheit
27. Juni 2014

Von 
 
 
 
Rezension bezieht sich auf:
Hofgang im Handstand: Mein Weg in die Freiheit (Gebundene Ausgabe)
Hofgang im Handstand:Mein Weg in die Freiheit, ist ein tolles Buch. Habe es in 4 Abenden gelesen.
Ich kann es nur weiterempfehlen. Es ist eine wahre Geschichte u.kurzweilig geschrieben.
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5.0 von 5 Sternen
unglaublich...
25. Juni 2014
 
Rezension bezieht sich auf:
Hofgang im Handstand: Mein Weg in die Freiheit (Gebundene Ausgabe)
... ehrlich, authentisch, lustig, unterhaltsam, nachdenklich stimmend, beruhigend und verhilft dazu, den Blick auf sein eigenes Leben/Dasein zu hinterfragen/überdenken und auch in der ein oder anderen Weise zu verändern, auch wenns nur Kleinigkeiten sind.
 
5.0 von 5 Sternen
Unterhaltsam geschrieben
8. Juni 2014
Meine Erwartungen, Eindrücke vom Knastleben zu erhalten, haben sich auf unterhaltsame Art erfüllt. Außerdem wurde anschaulich gezeigt, wie das Leben hinter Gefängnismauern auch Chance sein kann, sich auf das wirklich Wichtige im Leben zu besinnen und wie man innerlich frei leben kann, oder auch in äußerer Freiheit gebunden sein kann. Nachdenkenswert!
 
 
4.0 von 5 Sternen
Hab einiges daraus gelernt
20. Mai 2014
Von 
 


Rezension bezieht sich auf:
Hofgang im Handstand: Mein Weg in die Freiheit (Gebundene Ausgabe)
Das Buch war für mich sehr unterhaltsam, musste aber verschiedene Passagen mehrmals lesen, da seine Anmerkungen aus dem Tantra und Bereichen der Meditation erst von mir verinnerlicht werden musste. Aber alles in allem ein sehr geistreiches und lesenswertes Buch, bei dem man lernt verschiedene Sachen im Leben nicht mehr so wichtig zu nehmen und auch loszulassen.
 
5.0 von 5 Sternen
Wanderer zwischen zwei Welten ist angekommen
22. April 2014
 
Rezension bezieht sich auf:
Hofgang im Handstand: Mein Weg in die Freiheit (Gebundene Ausgabe
Auf amüsante, kurzweilige Weise beschreibt Uwe Woitzig seine unfreiwillige Entwicklung von einem Mitglied einer egomanen Schicki - Micki bzw. Seifenblasengesellschaft zu einer zwar gefallenen, aber authentischen Persönlichkeit mit tieferen Werten. Das Buch liest sich leicht und trotzdem spannend gerade durch den ständigen Zeitenwechsel und die episodischen Sprünge und die abwechselnden Einblicke in beide, grundverschiedenen Welten. Inhaltliches Fazit: Sogar aus den misslichsten Situationen kann man persönlichen Nutzen ziehen.
 
5.0 von 5 Sternen
"Wir leben in einer Zeit der untergehenden Egomanen und zusammenbrechenden Strukturen ...
21. April 2014
 Von Happyx
(TOP 50 REZENSENT)   
 
Rezension bezieht sich auf: Hofgang im Handstand: Mein Weg in die Freiheit (Kindle Edition)
... Nix ist mehr fix, die einzige Sicherheit ist die Unsicherheit."
(Uwe Woitzig)

Als Uwe Woitzig ins Gefängnis kommt und sein aufgeblasenes Ego
zusammenbrechen sieht, steht er vor einer großen Wahl. Zu einer grauen,
leidenden Gefängnisgestalt werden oder neue Dimensionen des Lebens
finden. Er entschließt sich zu Letzterem und schreibt einen fulminanten
Abgesang auf die übersättigte Giergesellschaft des internationalen
Finanzkapitalismus. All diese Formulierungen um aufgeblasene Geldegos
und Finanzhasardeure lesen sich wie aus dem Inneren eines Brennglases,
welches alle Reste von Anstand und Sitte längst ausgehöhlt hat und uns
fassungslos zurücklässt ob der Banalität des durchtrieben Widerwärtigen.
Schön zusammen getackerte blonde Gefährtinnen, fast leblose Frauen
gesellen sich zu jenen männlichen Luftnummern, die heute das große
Geldrad drehen, gleichsam die Aristokratie der Neuzeit, fernab aller Ethik,
gierig danach, eine 1m längere Yacht als der Konkurrent zu besitzen.

Was man erkennt sind die Spielregeln einer Gesellschaft, die nur noch mit Versprechungen hantiert und am Roulette-Tisch des Immer-mehr sitzt,
eingesunken zu Nullen des Lebens, die immer wieder jemand suchen, der
vor die lange Reihe der Nullen eine 1 setzt, für Hoffnung und satte Gewinne. Uwe Woitzig war eine solche Eins, der eins wusste: man muss vor allem die Träume am Leben halten, wenig hecheln Menschen mehr nach als Träumen, auch wenn sie noch so unrealistisch sind. Ein Rückgang der Renditen vo 33 auf 27 Prozent ist ein Drama, der Untergang dieser traurigen Gestalten.

Irgendwann muss ein Geschäft zusammenfallen, das nur auf
Versprechungen aufgebaut ist und geschickte Konten-vertuschungsbuchungen. Uwe Woitzig kehrt freiwillig nach Deutschland zurück und lässt den Prozess über sich ergehen, er nimmt die Schuld an und sucht in seinem Inneren nach den Resten einer Seele, die bislang nicht atmen konnte. Die Rückblenden in sein Leben als Finanzjongleur sind spannend, aber berührend sind die Teile des Buches, in denen er sich auf die Suche macht nach seinem wirklichen Selbst. Die Menschen,
denen er im Gefängnis begegnet, beschreibt er als Freunde in der Not,
selbstlos und hilfreich, ein Kosmos der Menschlichkeit und des gegenseitigen Unterstützens. Dabei gelingt ihm ein erinnerungsstarkes Formulieren, man steht diesen Personen förmlich gegenüber, sieht sie im Handstand durch den Freigangplatz laufen oder von Zelle zu Zelle rufen.

Wenn ich es kurz beschreiben würde, dann erkennt Uwe Woitzig die Regeln
von Eckhart Tolle  und lebt mit ihnen ein neues, freudvolles, zufriedenes
Leben ohne Erwartungen, aber umso mehr in der Freude des Seins. Alles
von außen auf ihn Einprasselnde sind Trigger seines Egos bzw die Chance,
diesem Ego keinen Platz mehr einzuräumen, es wie ein lästiges Überbleibsel abzustreifen. Man kann verlieren, wird zum Beobachter des Selbst, lässt denken, wenn notwendig, kehrt aber ansonsten in die Ruhe des tiefen Mitgefühls für Andere zurück und genießt das blühende Glück des eigenen Seins.

Es geht hier um die Frage dessen, was übrig bleibt, wenn wir von allen
Wünschen und Bedürfnissen getrennt auf uns selbst zurückgeworfen
werden. Was finden wir und wie sieht der wahre Reichtum aus?
Uwe Woitzig unternimmt eine der spannendsten Reisen überhaupt und
seine Beschreibungen sind eine Einladung an alle, ihr Gefängnis der Gier
nach Geld, Macht und Bedeutung zu verlassen, um das Glück in sich selbst
und an Plätzen zu erhalten, die wahre Menschlichkeit leben und zu
wirklicher Freiheit führen.

Wenn ich U. Honess ein Buch für seinen neuen Aufenthalt empfehlen
würde, dann dieses. Nicht nur, weil Uwe Woitzig auch in Landsberg bzw.
im Freigängerhaus am Ammersee untergebracht war. Viel schneller als
man glaubt, erhält jeder im Leben für alles die Quittung, die nur eines sein
kann: die Einladung dazu, wahres Menschsein abseits aufgeblasener
Wettbewerbs- und Konkurrenzstrukturen zu entwickeln, das nichts mehr
mit Gewinnern und Verlierern zu tun hat. Aus einem Kosmos des
Widerwärtigen geschossen zu werden - wenig echteres Glück gibt es, aus
dem man wahres Vermögen entwickeln könnte.
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4.0 von 5 Sternen
Knast als Erholung und Psychotherapeut?
26. März 2014
Die Erkenntnisse eines Straftäters, der mit Sicherheit etliche Leute in eine Katastrophe durch seine Betrügereien führte, ist gut zu lesen. Die freiheitsentziehenden Maßnahmen haben meines Erachtens zu einem Umdenken Umgang mit Menschen geführt. Ich glaube nicht an die totale Änderung - dennoch ist die Abwendung von dem dekanten Leben aufregend und nachvollziehbar beschrieben.
 

Erfahrungsbericht von Benjamin Hachenberg über

Hofgang im Handstand - Mein Weg in die Freiheit / Uwe Woitzig

"Vom Multimillionär in den Knast"

21.03.2014

Gesamtbewertung : Gesamtbewertung Hofgang im Handstand - Mein Weg in die Freiheit / Uwe Woitzig5.0 von 5 Sternen

Eindrücklich und eindringlich schreibt der Autor mit dem Blick zurück in seine Vergangenheit. Fast zynisch, doch auch mit einem Augenzwinkern, ernst schaut er auf sein Leben zurück und beschreibt detailliert von seinem Leben als Reicher, von seinen kriminellen Machenschaften und seiner Zeit im Gefängnis. Dabei nimmt der Autor kein Blatt vor den Mund und wirkt in meinen Augen sehr sympathisch. Mit sehr viel Herz und Verstand erzählt der Schriftsteller von den Werten eines Menschen, das, was wirklich zählt und eine Person ausmacht. Seine Worte stimmten mich nachdenklich. Der Schreibstil ist einfach, leicht zu begreifen, er ist flüssig zu lesen, intelligent, interessant und spannend, vor allem der Werdegang, die Wende, was er aus dem Aufenthalt im Gefängnis lernen konnte. Das, was er schreibt, wird für nachfolgende Generationen noch seine Gültigkeit behalten. Es ist realistisch und glaubwürdig, es ist nachvollziehbar geschrieben.
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5.0 von 5 Sternen
spannend und mal was anderes,
 
 
 
5. November 2013
Von Stephan

Rezension bezieht sich auf:
Hofgang im Handstand: Mein Weg in die Freiheit (Gebundene Ausgabe)
das buch ist Lesenswert , man sieht dabei dinge aus einem anderen blickwinkel , es wird halt nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird .
das sind sehr weise worte und ich werde versuchen sie umzusetzen und musste kürzlich erkennen wie wahr diese worte doch sind
"Beobachte deine Gedanken und schlag dich selbst auf den Kopf oder kneif dich, wenn sie dich wieder einmal von einem Moment deines Lebens ablenken wollen.
Das ist schwierig genug, aber noch schwieriger ist es, im Sinne der tantrischen Philosophie gelöst und natürlich zu leben.
Was meint Tantra mit „gelöst und natürlich“?
Kämpfe nicht mit dir selbst, sei gelassen.
Du gibst dir keine Mühe, du lässt dich treiben, einfach, indem du „gelöst und natürlich“ bleibst.
Yoga sagt: „Streng dich an!“
Aber Tantra sagt: „Streng dich nicht an!“
Zwinge dich nicht in eine Charakterstruktur und in einen Panzer aus Moral. Diszipliniere dich nicht zu sehr, sonst wird aus deiner Disziplin eine Fessel. Schaffe dir kein eigenes Gefängnis, sondern bleibe locker.
Passe dich der Situation an und gehe auf die Situation ein.
Gehe nicht mit einer Zwangsjacke aus Charakter herum und belaste dich nicht mit fixen Einstellungen, Meinungen und Ideen.
Werde flüssig und geschmeidig wie Wasser, gefriere nicht zu Eis.
Bleibe beweglich und im Fluss, gehe furchtlos dorthin, wo dich die Natur und dein wahres Selbst hinschicken.
Sträube dich nicht, indem du dich irgendwo festhältst.
Bürde dir nichts auf und lass dich sein, wie du bist.
Lasse zu und lasse los.
Die gesamte Gesellschaft bringt dir bei, dich irgendwelchen Zwängen zu beugen: sei gut, sei moralisch, sei hilfreich und edel.
Tantra liegt jenseits aller Gesellschaft, Kultur und Zivilisation.
Tantra sagt, dass du mit zu viel Kultur alles Natürliche verlierst und zu einem starren Mechanismus wirst, der weder treiben noch fließen kann.
Zwing dir also keine Struktur auf, lebe von Augenblick zu Augenblick, sei wach und – lebe authentisch.
Warum liegt den Menschen daran, sich eine feste Struktur zu verschaffen? Damit sie nicht wach sein müssen.
Denn ohne einen Charakter, der dich zusammenhält, musst du sehr scharf aufpassen. Jeden Augenblick musst du eine neue Entscheidung treffen, weil du keine vorfabrizierten Verhaltensmuster und keine festen Einstellungen mehr hast.
Du musst dich ganz auf die gegebene Situation einlassen, und du bist vollkommen unvorbereitet.
Gehe mit völlig wachen Sinnen auf sie ein und sei gelöst.
Vergiss die Gewohnheiten, das sind Prägungen, aber keine Freiheit.
Zur Bewusstheit gehört Freiheit.
Sei gelöst, damit du mit jeder Situation mitfließen kannst.
Sei beweglich wie Wasser, das die Gestalt des Glases annimmt, wenn es in ein Glas gegossen wird.
Wenn du gelöst bist, bist du von allein natürlich.
Ein moralischer Mensch aber ist niemals natürlich. Das kann er nicht sein.
Wenn er sich wütend fühlt, kann er seine Wut nicht zeigen. Wenn er sich liebend fühlt, kann er nicht liebend sein, denn keine Moral gestattet ihm das.
Alles was er tut, geschieht gemäß seiner Moral, nie gemäß seiner Natur.
Lass die Wut zu, aber sei dir völlig bewusst, was geschieht.
Bleibe entspannt, bewusst, natürlich und beobachte, was geschieht. Nach und nach wirst du erleben, wie vieles einfach verschwindet und nicht mehr geschieht – ohne dass du dich anstrengen musstest.
Wenn man bewusst ist, verschwinden nach und nach die Wut, die Gier und die Eifersucht. Sie sind einfach zu dumm geworden und du meidest sie, weil sie lächerlich geworden sind.
Für die Moral gibt es etwas „Gutes“ und etwas „Schlechtes“, im natürlichen Sein gibt es etwas „Weises“ und etwas „Dummes“, das dich auf Umwege führt, die aber auch ihre Bedeutung haben. Alles hat seine Zeit, und Zeit hast du genug. Deshalb vermeide jegliche Hast und Ungeduld.
Ein Mensch, der natürlich lebt, ist „weise“, nicht „gut“.
Wenn du weise bist, dann schadest du weder dir selbst noch anderen.
Es gibt keine Sünde, es gibt keine Tugend, nur Weisheit.
Andererseits gibt es die Dummheit.
Aber du kannst Dummheit, das heißt Unbewusstheit, in Weisheit, das heißt Bewusstheit, verwandeln.
Das ist die einzige Umwandlung, auf die es ankommt.
Nur erzwingen kannst du diese Transmutation nicht.
Sie geschieht nur, wenn du völlig locker bist und mit deinen alten Gewohnheiten brichst.
Dann wirst du vollkommen frei."
wer jetzt gespannt ist was hinter der geschichte steckt soll das buch selbst lesen
 
5.0 von 5 Sternen
Sehr gutes Buch
23. Mai 2013
Von 
BUBU "BUBU" (Engelskirchen
Man merkt das der Autor kein Blatt vor den Mund nimmt,
der Realität entsprechend, sehr direkt und offen geschrieben.
Danke

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5.0 von 5 Sternen
+++
19. Februar 2013

Von nicecreep (München)
Rezension bezieht sich auf: Hofgang im Handstand: Mein Weg in die Freiheit (Geb

Sehr gutes Buch, liest sich locker flockig und hat doch viel Tiefgang, das es auf einer wahren Begebenheit beruht macht es natürlich umso interessanter.

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