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Uwe Woitzig, Autor und Literaturpreisträger

Willkommen, Bienvenue und Welcome auf meiner Homepage 

 

 

Über mich

Ich wurde im Dezember 1951 in Hattingen/Ruhr als Sohn einer Lehrerin und eines kaufmännischen Angestellten geboren. Ich wuchs in einem einsam am Waldrand gelegenen Haus in einer intakten Familie auf. Nach einer sehr glücklichen, unbeschwerten Kindheit und Jugend legte ich 1970 am dortigen "Gymnasium Waldstraße" meine Abiturprüfung ab. Danach studierte ich an der "Ruhr Universität Bochum" und an der "Ludwig Maximilian Universität" in München Jura und Philosophie.

 

Nach meiner Prüfung zum Commodity Trade Agent bei der CFTC war ich von 1977 bis 1978 Assistent der Geschäftsführung der Erisom AG, einer Schweizer Vermögensverwaltungsgesellschaft mit Sitz in Montreux.
Von 1978 bis 1987 war ich geschäftsführender Gesellschafter der "WWS Woitzig & Würz GmbH", einem Brokerhaus mit Sitz in München.
Von 1982 bis 1987 war ich Vorstand und Hauptaktionär der "WWS International AG", einer Investmentbank mit Sitz in Monte Carlo und Niederlassungen in New York, Chicago, Athen und Marbella.
Von 1983 bis 1987 war ich Mehrheitsgesellschafter der Privatbank "Bankhaus Sinzinger" in Ingolstadt.
Von 1985 bis 1987 war ich Gründungsgesellschafter des bayerischen Privatfernsehsenders "TV weiß blau".
Von 1985 bis 1987 war ich Vizepräsident der "European Heritage Foundation" mit Sitz in Würzburg und Athen. Diese Stiftung befasste sich mit der Analyse und Verbreitung der Grundlagen der freien Marktwirtschaft, des
minimalen Staates (Minarchismus) und der individuellen Freiheit.

 

Eine schöne Ehefrau, eine 800qm-Villa in Grünwald, teure Autos, Privatjets für Geschäftsreisen, First-Class-Flüge in die Metropolen und an die Traumstrände des Planeten, Übernachtungen in 5-Sterne-Hotels und Essen nur in den besten Gourmet-Restaurants – ein perfektes Leben auf der Überholspur. Aber eines Morgens wachte ich in einer Hotelsuite des Baur au Lac auf und wusste nicht mehr, in welchem Hotel und welcher Stadt ich war. Meine Seele kam bei meinen hektischen Reisen um die Erde nicht mehr mit, wie die Indianer zu sagen pflegen. An diesem Tag beschloss ich, mein Leben zu ändern. Radikal. Ich war von der Notwendigkeit zur Veränderung wirklich überzeugt. So konnte ich meinen weisen Entschluss erfolgreich umsetzen, weil diese wesentliche Voraussetzung erfüllt war.

 

Aber zunächst musste ich einen hohen Preis bezahlen. 1988 wurde ich in einem spektakulären Wirtschaftsstrafverfahren, über das alle Medien berichteten, wegen Betrugs im dreistelligen Millionenbereich zu fünf Jahren Haft verurteilt. Für Rechtskundige: Im Urteil stand als Begründung "Vermögensgefährdung mit bedingtem Vorsatz". Ein Großteil der Strafe wurde mir schließlich wegen Schadenswiedergutmachung und guter Führung erlassen. Während meiner Haft lernte ich, am "Schluss der Gruppe" zu gehen. Bei den Aborigines muss jedes Stammesmitglied eine Zeitlang als Führer, in der Mitte und am Schluss einer ihrer die Wüste durchquerenden Gruppen laufen, um seine Erfahrungen und sein Wissen aus jeder dieser Perspektiven zu vervollkommnen. Die Perspektive eines Schlusslichts der Gesellschaft fehlte mir noch. Sie war aber notwendig, damit ich meine innere Freiheit und meinen inneren Frieden finden konnte.

 

Nach meiner Entlassung im Jahre 1990 zog ich mich von den Marktplätzen dieser Erde zurück und widmete mich der Selbsterkenntnis im Sinne des Delphischen Orakels und des tantrischen Buddhismus. Während meiner internationalen Geschäftstätigkeit hatte ich verstanden, dass alle Wege, die sich mit dem Streben nach Macht, Ruhm und Geldverdienen befassen, automatisch nach unten führen. Viele der Reichen, denen ich begegnet war, waren in Wirklichkeit sehr arm: sie hatten nur ihr Geld.                                Statt mich weiter an dem Irrsinn des allgemeinen "Rattenrennens" zu beteiligen, privatisierte ich und lebte u.a. an der Amalfiküste, in Cornwall, Südtirol und Tirol. Seit 2010 arbeite ich wieder als freier Autor und Referent.


Mein Lebensoptimismus und meine positive Grundeinstellung zur Liebe, aber auch meine ehemalige Naivität in Bezug auf die Qualität der Instititution Ehe werden durch die Tatsache belegt, dass ich dreimal verheiratet war.

 

Meine Gründe, warum ich Schriftsteller wurde

Ich schreibe meine Bücher nicht für die Smombies, die in London oder Berlin mit einem Pappbecher Kaffee in der einen und einem Tablet-Computer in der anderen Hand durch die Straßen irren und dabei auch noch in das Headset ihres Handys quatschen. Immer in Eile, immer außer Atem – immer hinterher. Ich schreibe für die Entschleunigten und in sich Ruhenden, die den Zauber der Langsamkeit und der Nachhaltigkeit verinnerlicht haben. Für Menschen, die die Stürme des Lebens kennen gelernt haben und die sich für die Resilienz und Lebensgeschichten von außergewöhnlichen Menschen interessieren, mit denen ich mich in meinen Werken ausfürhrlich beschäftige. Wobei ich nie apostelhaft mit dem erhobenen Zeigefinger schreibe, sondern immer mit einem Lächeln. Getreu meinem Lebensmotto: "Sei dir stets ein Witz, der dich erheitert."

 

Auszeichnungen und Preise

1. Für meinen historischen Roman "Love and Glory - Liebe und Ruhm" wurde ich mit dem Otto-Mainzer-Preis ausgezeichnet.                                 Begründung: Weil ich darin "die Liebesthematik im Sinne des Preisstifters hervorragend zum Ausdruck bringe".
Zur Erklärung:
Für Otto Mainzer gehörte zur Liebe die Freiheit. Er war gegen die Ehe und für die absolute Gleichberechtigung der Frauen.

Link zum Otto-Mainzer-Preis


2. Mein autobiografisches Werk "Hofgang im Handstand" wurde im Oktober 2011 zum "Buch des Monats" gewählt.

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